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| Im
Jahre 1981 formierte sich um Heinz Hinteregger die Lafener Pass zum
ersten mal. Zur damaligen Urbesetzung gehörten. Wie
bei den meisten Passen in Gastein waren die ersten Jahre ein bisschen
mager. So mußte noch vieles von der Ausrüstung ausgeliehen
werden, so manch organisatorisches Problem gelöst werden. Allerdings
war es den Mitgliedern der Lafener Pass schon damals ein besonderes
Anliegen, daß sie sich einheitlich präsentieren konnten.
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| Weiters
war es der Pass seit Anbeginn ein Anliegen sich dem Brauch treu zu zeigen,
und so war es selbstverständlich, daß sie mit Schafsmänteln
und Engerl unterwegs waren. |

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| Im
Jahre 1998 war es dann soweit. Der Generationswechsel zwischen den „Alten“
und den „jungen“ Lafenern ging über die Bühne.
Im Jahre 1998, noch mit teilweiser Unterstützung der „Alten“, begannen wir unsere Karriere und wurden von Jahr zu Jahr selbstständiger. Vieles wurde probiert,
so manches verbessert und etliches wieder verworfen. |
| Wir
sind der Meinung das die Figur des Krampus durch sein schlichtes Erscheinen
für Eindruck sorgt, dies nicht durch Effektheischerei gesteigert
wird. |

| Inzwischen
sind wir uns nun sicher, daß das Besuchen der Familien in ihrem
Zuhause der richtige und einzige Weg für uns ist. Es sei nochmal
erwähnt, daß dies für uns gilt, nicht für jeden
anderen. |

| Die Nikolausfigur Gekleidet im echten Pastoralgewandt, nicht beleuchtet. Der Bart besteht aus Echthaar und wurde in Handarbeit hergestellt. Der Stab und das Buch sind von Clemens Hübsch aus Zirbenholz geschnitzt worden. Beide tragen den Schriftzug der Pass und beinhalten einen eingearbeiteten Bergkristallstein. Das Engerl Ebenfalls in echte pastorale Stoffe gekleidet, farblich abgestimmt auf den Nikolaus. Zur Freude aller männlichen Passenmitglieder und vieler Besuchter ist unser Engerl weiblicher Natur. Ein kleiner Tribut an die Emanzipation! |
| Ausgestattet mit Hut, Bart, Laterne und Korb. Der Korb wird von uns jedes Jahr in aufwendiger Handarbeit mit verschiedenem Schnittgut aufgekranzt, mit dem Effekt die Flechtung des Korbes nicht mehr zu sehen. |



| Bekleidet mit einem bodenlangen, langzotteligen Mantel. Die Mantelfarbe Weiß hat für uns und historisch gesehen einen besonderen Stellenwert. Für unsere Kramperlköpfe sind Stil und Machart der historischen Lang- und Viehhauserköpfe Vorbild. Dies gilt auch für die Hörner: mindestens drei Paar Bockhörner und mindestens ein Paar Widderhörner. Als Deckfell verwenden wir kurzhaarige Inländerfelle. Die Roina sind entweder Brucker oder Stahlhelm, beide keinesfalls poliert. |
Für
die Zukunft wünschen wir uns nur, brauchtums-orientiert zu bleiben,
aber trotzdem nicht einseitig und verbohrt zu werden. Wir möchten
das typisch Gasteinerische aufrecht erhalten, ohne jegliche (Betonung
auf jegliche) Neuerung abzuwerten. So wünschen wir uns nur, so
manch junger Nachkömmling würde sich ein Beispiel nehmen,
und nicht mit der Masse schwimmen! |