Krampus in Gastein, Perchten, Nikolaus
Mit dieser ganz neu gestalteten Website möchten wir gern allen Interessierten den Brauch des Krampuslauf in Gastein und wie wir ihn ausführen, näher bringen. Diese Seite soll sowohl dem Außenstehenden spannende Informationen bereit stellen, wie dem Eingefleischten mögliche Sichtweisen und Denkansätze zur Verfügung stellen. Nebenbei sind sicher einige sehr interessante Fotografien und Fakten zu finden.
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Die Wurzeln des Gasteiner Krampusbrauches, beziehungs-weise die der Gasteiner
Perchten sind die gleichen, wie sie es für ähnliche Krampusbräuche
im gesamten Bereich der Alpen sind. Die Besonderheit des Gasteiner Krampus-brauches
liegt darin, daß sich an kaum einem anderen Ort der Brauch so ursprünglich
erhalten hat wie hier.
Dies gilt noch am stärksten für den Ablauf des Brauches, einge-schränkt
auch noch für die Figuren und deren Ausrüstung.
Die Wurzeln des heutigen Kramperlgeh liegen wohl in Mythen und Bräuchen
unserer germanischen und keltischen Ahnen. Diese haidnischen Bräuche wurden
circa im 18. Jahrhundert durch die Gegenreformation (katholisch) christianisiert.
Erst zu dieser Zeit kam der Nikolaus zum Krampus. Bis dahin waren die „Urpassen“
ohne diese Figuren unterwegs. Als gesichert gilt, daß der Termin der Nacht
vom 5. auf den 6. Dezember als 1. Rauhnacht auf haidnische Wurzeln zurück
geht. Heute kennen wir alle den 6. Dezember als Nikloaustag (auch Namenstag).
Eine ähnliche Verchristlichung eines vor dem Jahreswechsel zu datierenden
Festes, das bei den Kelten, Germanen und Wikingern einer der höchsten Feiertage
war, ist jenes um Christi Geburt, sprich Weihnachten. Und das deswegen, weil
der 21. Dezember der Tag der Wintersonnwende ist. Nach aktuellen Forschungen
sind sich die Experten einig, daß Christi Geburt circa Ende April, Anfang
Mai gewesen sein muß, nicht Ende Dezember! Als Zeichen für die einstige
Bedeutung der Rauhnächte finden wir noch heute etliche lebendige Bräuche,
der meist verbreitete ist jener ums Lärmen rund um Silvester, sprich Böller
knallen lassen. So ist die Silvesternacht die weltweit einzig gefeierte Rauhnacht.
Die Rauhnächte waren immer von Lärm begleitet, um die bösen Geister
zu scheuchen und die schlummernden Kräfte der Natur zu wecken. Weitere
noch lebendige Bräuche sind das „Rach´n geh“ und die
„Thomaschneid“. Hierbei ist anzumerken, daß der Krampusbrauch
ein Brauch zur Zeit vor der Wintersonnenwende ist.
Das heißt, daß sich in vergangen Jahrhunderten die Menschen zu
dieser Jahreszeit noch vom Winter bedroht fühlten, da jeden Tag die Sonnenstunden
weniger wurden. Mit anderen Worten gesagt: Der Krampus bleibt ein Krampus, so
lange er nicht nach Silvester erscheint. Ankündigungen wie „Perchtenlauf
am 4. Dezember in...“ sind ein Widerspruch in sich.
Um auf die Ummünzug haidnischer Termine zurück zukommen: Zur Zeit
der Christianisierung legte man einfach diverse Feiertage auf haidnische Festtage,
damit die Verdrängung des nicht christlichen bei der Bevölkerung leichter
von Statten ging. Eben dies geschah auch beim Termin des Kramperlgeh, der seit
damals im Kalender als Nikolaustag steht.
Die alten Schiachperchtengruppen waren in all den Rauhnächten vor dem
Jahreswechsel unterwegs, ähnlich wie bei der wilden Jagd am Untersberg,
die bis heute keinem fixen Termin zugeordnet werden kann.
Eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Brauches um das Klaubaufgeh
spielen sicher die Paradei-Spiele. Diese sind nicht nur in Gastein üblich
gewesen, sondern auch über weite Teile von Salzburg und Tirol. Die Paradeispiele
waren Vorführungen auf provisorischen Bühnen. Sie erfreuten sich bei
der Bevölkerung größter Beliebtheit. Die ursprüngliche
Form der Paradeispiele mit Nikloausauftritt ist nur mehr in Bad Mitterndorf
und Prettau (Südtirol) erhalten geblieben.
In den Paradeispielen wurden biblische Episoden dargestellt. In der Volkskunde-Ausstellung
des Karolino-Augustinum im Monatsschlößl in Hellbrunn ist eine noch
erhaltene Figurenmaske des Königs Luzifer zu bestaunen (siehe Foto).
Diese Maske stammt aus dem 18. Jahrhundert. Diese Masken werden zum Teil als
die historischen Vorgänger der Krampusmasken gesehen. Jedoch ist anzunehmen,
daß schon in viel früherer Zeit krampusähnliche Masken verwendet
wurden. Diese waren jedoch sicherlich noch viel einfacher gefertigt, da die
Werkzeuge noch nicht so zu Verfügung standen.
Es ist gut vorstellbar, daß die ersten Gasteiner Köpfe noch mit
Tüchern und Fellen hergestellt wurden, ähnlich wie die noch heute
existierenden Schnabelperchten. Die Verwendung von Hörnern läßt
sich nicht mehr genau terminisieren. Auffällig ist nur, daß bereits
der keltische Gott „Zitat einfügen“ behörnt beschrieben
wird.
Bei den Paradei-Spielen kam es zur Verbindung christlicher und haidnischer
Aspekt.Die von der katholischen Kirche eingesetzte Nikolausfigur wurde mit offenen
Armen empfangen da dies eine sehr popoläre Figur der Paradeispiele war.
Diese Paarung hat im Gegensatz zu den vielen anderen nicht Gasteinerischen Krampusläufen
(beziehungsweise „Perchtenläufen“) in der Gastein noch bestand.
Bei vielen Krampusläufen in anderen Orten wird inzwischen völlig auf
die Figur des Nikolaus und des Engerls verzichtet, beziehungsweise diesen so
zentralen Figuren nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Im Gegensatz dazu steht
Gastein, und auch Matrei, wo die Nikolausfigur und die Engerlsfigur noch Teil
des aktiv gelebten Brauches sind.
Vermutlich war es in Gastein deshalb so wichtig, die christlich-katholische
Seite stärker einzubinden, da auf Grund des Bergbaues, speziell zu Weitmosers
Zeiten (Christoph I: Weitmoser, Goldbergbaugewerke, 16. Jahrhundert), ein großer
Anteil der Bevölkerung sozusagen protestantische Gastarbeiter aus osteuropäischen
Ländern waren, und selbst nach der Gegenreform noch viele sich dem protestantischen
Glauben hinzugezogen fühlten.
Eine weitere Besonderheit Gasteins ist seine Geschichte als Weltkurort. Sowohl
Badgastein wie auch Bad Hofgastein erfuhren starke Einflüße durch
den bereits im Mittelalter aufkeimenden „Thermaltourismus“. Eine
sehr auffallende Gegebenheit! Mit Hausverstand gedacht, müßte man
doch davon ausgehen, daß ein schon sehr früher Fremdeinfluß
Bräuche nachhaltig verändert. Doch dies ist offenbar nicht der Fall,
da sich zum Beispiel der Krampuslauf in St. Johann oder Großarl bereits
sehr stark vom ürsprünglichen, in der Stub´n statt findenden
Heischebrauch entfernt hat, obwohl diese Orte über ähnliche historische
Brauchtumswurzeln (Foto) verfügen.
Die aktive Auslebung (auch wenn heute nur mehr mit Symbolcharakter) des Haischebrauches,
das heißt die ritualisierte Dienstleistung der Geisteraustreibung und
der Gütigstimmung höherer Mächte, für Lebensmittel beziehungsweise
heute Geldspenden, hat inzwischen nur mehr in Gastein bestand.
St. Johann und Großarl hatten erst viel später durch den Schitourismus
einen ähnlich starken Einfluß von außen. Vielleicht ist aber
genau dies die Antwort auf die Frage! Vielleicht lernte die Gasteiner Bevölkerung
schon viel früher mit Fremdeinflüßen umzugehen,
eventuell reifte die Gasteiner Bevölkerung zwangsmäßig schneller,
und kamen rascher unter Druck ihre eigene Identität zu behaupten.
In diesem Zusammenhang sei mit Dank auf die Kötschachtaler verwiesen,
die sich stets gegen diverse Verbote widersetzten, und so den heutigen Gasteiner
Krampus- und Perchtenlauf gewissermaßen erst ermöglichten! Sie widersetzten
sich, und hielten an den alten Traditionen fest.
Bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert waren Gasteiner Krampusköpfe bei
den inzwischen zahlreichen Badgasteiner Kurgäste ein beliebtes Urlaubsmitbringsel.
So enstand eine richtige profesionelle Massenproduktion. Diese Köpfe waren
nicht ausgehöhlt, jedoch mit zahlreichen Bockhörnern aufgekranzt.
Diese waren damals in Hülle und Fülle vorhanden.
Nach dem 2. Weltkrieg waren magere Jahre angesagt.Die Menschen mußten
ein vom Krieg zerstörtes Land wieder aufbauen, Lebensmittel und Wohlstand
waren rar. Unter diesen Umständen wurde das Kramperlgeh teilweise zu einer
willkommenen Gelegenheit sich einiger Schmankerl zu bereichern.
Hinzu kam das durch Tourismus und andere Umstände, wie der Anschluß
an dieTauernbahn (1905), sich die soziale Struktur im Gasteinertal anders gestaltete
als in vergleichbaren subalpinen Wohnräumen, in denen der Anteil der bäuerlichen
Bevölkerung höher war, als wie der in Gastein. Und so witterten die
„Bürgerlichen“ ihre Möglichkeit auf die Schätze der
Bauern wie herzhaften Speck, safitge Würschtl und würzigen Almkäse.
Im Gegenzug sah die bäuerliche Bevölkerung die wohlhabendere Gruppe
der Bürger als zusätzliche Einkommensquelle.
Ein sehr positiver Nebeneffekt war, daß nun erst das Geld in Umlauf kam,
um professionelle Bildhauer wie Sepp Lang zu bezahlen, obwohl er die ersten
Köpfe bereits in den 30er Jahren scxhnitzte.
Das Bild des Gasteiner Krampus wandelte sich und bekam eine eigene Charakteristik,
die sich durch die großen Köpfe bestückt mit einer Unzahl an
Hörnern und die Mäntel auszeichnete. Man könnte auch sagen, daß
es in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer Blütezeit
des Krampusbrauches kam. Dies bescherte dem Krampusbrauch ein gesteigertes Wertgefühl
und hat wohl die Akzeptanz in allen sozialen Schichten nachhaltig vergrößert.
Weniger ruhmhaft war die Rationaliesierung, die nach dem 2. Weltkrieg in 2
der 3 Gasteiner Gemeinden von Statten ging. Vielerorts wurde die Figur des Engerls
eingespart. Eine fordergründig sehr sinnvolle Einsparung, da der Erlös
durch ein Passenmitglied weniger geteilt werden mußte.
Das Engerl aus finanziellen Gründen einzusparen, sollte sich jedoch schon
bald als Fehler herausstellen. „Nikolaus der guate Mo...“, oder
sinngemäße gleiche Verfehlungen, sind die Folge dieses Schrittes.
Der heilige Nikolaus als Bischof von Myra hatte sicher das Bild des Wohltäters
durch seine verschieden, guten Taten, jedoch erlebten die besuchten Leute ihn
immer als sehr kritischen, belehrenden und prüfenden Gast.
Schon zu Zeiten der Paradeispiele (belegt durch etliche Chroniken -> Horstl)
war eine deutliche Machtausübung bei den Nikolausauftritten zu erkennen.
Dieses Machtinstrument bekam besondere Bedeutung nach der Gegenreform, in der
Zeit, in der die katholische Kirche mögliche Protestanten dingfest machen
wollte. Die umherziehenden Nikoläuse waren durchwegs sehr kirchennah. Durch
sie gelang es der Kirche, sich ein genaues Bild über den Pöbel machen
zu können. Die Belohnung für die Besuchten gab es erst nach brav zitierten
Vaterunser usw.. Mit diesem „Lauschangriff“ als Geheimauftrag war
der Nikolo nicht von Haus aus der Gute, schon gar nicht wenn in so mancher Stube
über den pompös lebenden Klerus so manch Unkenruf erschallte.
Das rein Gute war und ist das Engerl, das nicht prüft(e) und nicht richtet(e),
die Figur, die jedes Kind ohne Ausnahme gleich ins Herz schließen konnte
und kann. Das Prüfen und Richten war und ist die Aufgabe des Nikolos. Und
zu guter letzt kam und kommt der Klaubauf, der die vom „Richter“
Nikolaus verhängte Strafe vollzieht!
Das Fehlen der Engelsfigur in den meisten Gasteiner Passen führt zu einer
Doppelbelastung für die Nikolausfigur, da diese dadurch richten, strafen
lassen und belohnen muß. Eine ähnliche Verschiebung der Bedeutung
einer Figur entstand nun auch beim Krampus, da mancher sich schon etliche Gebete
rezitieren ließ. Die Aufgabe des Krampus ist es, das Urteil des Nikolaus
„zu vollstrecken“, nicht zu richten. Jene Kinder, die beim Engerl
Zuflucht finden, sind somit als „strafbefreit“ zu betrachten.
Weiters ist es auch sehr interessant, wie es sich denn wohl vor Nikolaus Zeiten
(genaue Zeitangabe über den Nikolauskult) in Gastein abgespielt hat. Wie
erfolgte die Entscheidung über Gut und Böse, oder waren denn etwa
alle „Böse“? Oder hatte der Heilige Nikolaus etwa einen haidnischen
Vorgänger, der in den Wogen der Geschichte einfach unter ging?
Da der Brauch nicht statisch, sondern lebendig ist, ist eine gewisse Weiterentwicklung
eine logische Konsequenz. In den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts
wurde dies offensichtlich durch die schon bodenlangen Mäntel und das Akzeptieren
weiblicher Passenmitglieder. Eine wesentliche Rolle in der Sache der „Kramperl-Emanzipation“
spielten die Jaga-Rosl mit der Jagapass und die Gold-Pass aus Badgastein, die
eine der ersten mit weiblichen Nikolaus waren.
Die schafernen Mäntel waren bis in die 60er des 20. Jahrhunderts das einzig
existierende. Doch kamen zur dieser Zeit einige Findige auf die Idee, Pilotenoveralls
von innen nach außen zu drehen, und dadurch entstand ein neues „Kleid“.
Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Hosenanzüge immer profesioneller, optisch
hochwertiger. Bis in die 80er hielt sich jedoch in Bad Hofgastein ein ausgewogenes
Verhältnis zwischen Hosenanzug- und Mantelträgern. Bis zu dieser Zeit
war ein Großteil der Dorfgasteiner und Badgasteiner Passen ausschließlich
mit Mänteln unterwegs. Dann kam jedoch die große Wende. Inzwischen
sind die Mäntel weitgehend ausgestorben,
das Angleichen an außergasteinerische Verhältnisse geht voran, da
der Mantel nur mehr in Gastein verwendet wird.Dadurch kann man den Mantel inzwischen
als typisch Gasteinerisches Krampusmerkmal verstehen. Der selbe Trend ist bei
den Köpfen erkennbar.
Waren sie früher noch große, breitmäulige Ungetüme, mit
etlichen Paaren Bockhörnern verziert; so ist heute der Trend zu kleinen,
zum Kinn hin schmal werdenden Fratzen, mit oft nur mehr einem Paar Bockhörnern
aufgekranzt, zu erkennen. Weiters ist eine zunehmende Ablehnung gegenüber
den Widderhörner sichtbar, obwohl gerade die Widder(hörner) in Vorzeiten
höchste kultische Bedeutung genossen. Noch lebendige Zeitzeuge dafür
ist zum Beispiel der ritualisierte Widderopferzug in Form einer Prozession nach
Virgen (Osttirol).
Unter Umständen wird sich eine ähnliche Verwaschung der Gasteiner
Krampusmerkmale beim Hosenanzug zeigen. In den Anfängen der Hosenanzüge
waren diese extrem kurz geschoren (siehe Absatz oben), wurden im Laufe der Zeit
immer länger, da andere Schafsfellsorten dies ermöglichten.
Einige vereinzelte gingen und gehen nun den Weg zum goaßernen Hosenanzug,
wahrscheinlich um sich von der Masse abzuheben. Inzwischen sind immer mehr goaßerne
Hosenanzüge zwischen 3. und 6. Dezember auf Gasteins Straßen zu sehen.
Diese Entwicklung ist nicht nur Gastein vorbehalten, sondern spielt sich sehr
ähnlich in St. Johann ab, nur einige Jahre vorversetzt. Der „letzte
Schrei“ in St. Johann sind momentan Hosenanzüge, die teilweise ausgeschoren
sind; diese kahlen Stellen danach blutrot eingefärbt. Es kann sehr leicht
möglich sein, daß dieser Trend auch in Gastein bald Einzug findet.
Wer dies für unmöglich hält, sollte einen alten Krampusgeher
mal fragen, was denkbar gewesen wäre, wenn vor 60 Jahren jemand mit einem
goaßernen Hosenanzug und den heute modernen fratzenhaften Köpfen
aufgetaucht wäre!
Der Umstand, daß der Brauch in Gastein noch immer dem Prinzip des alten
Heischebrauch folgt, macht ihn wohl so besonders interessant. Und die Freude
und Emotionen, die bei diesem Brauch noch immer frei werden, sind wohl für
jeden Aktiven ein besonderer Ansporn.
Durch die Jahrzehnte hindurch, war es den Aktiven ein besonderes Anliegen,
sich nicht durch Werbung und Vermarktung einzunehmen lassen. Dies geschah ohne
Absprache der Passen untereinander. Dieser Umstand ermöglichte wohl erst
diese einzigartige Entwicklung. Sie machte auch zum Teil erst diese Vielschichtigkeit
des Brauches möglich, da persönliche Interessen der Beteiligten sich
nicht einem höheren Ziel der Werbung und Vermarktung unterordnen mußte.
In den letzten Jahren ist allerdings ein verstärkter Drang zu kommerziellen
Veranstaltungen wie der Höllenrummel in Bad Gastein, das Krampuszelt in
Dorfgastein und dem Großkränzchen im Hofgasteiner Kursaal zu erkennen.
Ein weiteres, für manchen bedenkliches, Novum ist, daß seit letztem
Jahr auch Werbeschriften im Wetterpanorama eingeschaltet werden. So werden auch
in Bad Hofgastein wieder Anstrengungen unternommen, um den Ortskern zu „krampus-beleben“
und der touristischen Vermarktung zuzuführen. Ob dies dem Brauch dienlich
ist, und ob dies von den einzelnen Passen unterstützt wird, wird die Zukunft
zeigen. Krampus, Gastein, Perchten, Nikolaus